Der Weg zur Externenprüfung

Das Berufsbildungsgesetz und die Handwerksordnung bieten für Berufspraktiker die Möglichkeit einen fehlenden Berufsabschluss in einem dualen Ausbildungsberuf nachzuholen. Wer über langjährige Erfahrung in seiner Tätigkeit verfügt, kann als sog. „Externer“ zu einer Abschlussprüfung vor der jeweiligen Kammer zugelassen werden.

Die Initiative ProAbschluss fördert an- oder ungelernt Beschäftigte mit Wohnsitz in Hessen, die über keinen anerkannten Berufsabschluss verfügen oder seit mindestens vier Jahren in einem anderen als dem erlernten Beruf arbeiten.
Tipp: Geringfügig Beschäftigte, für die der Arbeitgeber Sozialbeiträge zahlt, werden ebenfalls gefördert.


Voraussetzung für die Zulassung zur Externenprüfung vor der Kammer ist eine längere einschlägige Berufserfahrung. Mindestens die eineinhalbfache Dauer der regulären Ausbildungszeit sollte nachgewiesen werden. Für einen dreijährigen Ausbildungsberuf sind dies also viereinhalb Jahre Berufspraxis.


Der Antrag auf Zulassung zur Abschlussprüfung ist bei den Kammern  zu stellen. Bei der Antragsstellung und allen Fragen die in diesem Zusammen zu klären sind unterstützt Sie gerne Ihr ProAbschluss-Bildungscoach.
 


Ein Vorbereitungskurs ist in jedem Fall zu empfehlen. Mit ihrer ProAbschluss-Berater/in besprechen Sie Ihre Ziele, definieren fehlende Inhalte und finden passende Seminarangebote.
Tipp: Mit einem ProAbschluss-Qualifizierungsscheck werden 50 Prozent der Kosten für die Nachqualifizierung übernommen. Dabei können nacheinander auch mehrere Qualifizierungsschecks ausgestellt werden.


 

Tipp:  Auch die Kosten für die Prüfung werden, bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen, von der Initiative ProAbschluss zur Hälfte übernommen.

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